Bestattungsarten
Individuelle Bestattungsarten für jeden Abschied
Es gibt nicht die eine richtige Form. Welche zu einem Menschen passt, ergibt sich aus dem, was er sich gewünscht hat – und aus dem, was ihr als Angehörige tragen könnt. Wir erklären euch in Ruhe die Unterschiede.
Erdbestattung
Die klassische Form der Beerdigung ist die Erdbestattung, wo der Verstorbene seine letzte Ruhe in einem Wahl- oder Reihengrab findet. Diese Bestattungsart wird gewählt, wenn sich Familienangehörige um die Grabstelle kümmern können und wollen. Die Ruhefristen betragen 20 bis 30 Jahre. Erdbestattungen sind nur auf Friedhöfen möglich und erfolgen immer in einem Sarg, der aus Holz oder einem anderen zersetzbaren Material besteht.

Feuerbestattung
Für die Feuerbestattung ist eine schriftliche Verfügung zwingend. Diese Verfügung kann zu Lebzeiten beschlossen werden. Bei einem plötzlichen Todesfall kann die Verfügung auch vom nächsten Angehörigen getroffen werden. Bei der Feuerbestattung, die mit oder ohne Trauerfeier stattfinden kann, wird der Verstorbene mit dem Sarg im Krematorium eingeäschert. Die zurückbleibende Asche wird in einer Urne aufbewahrt und dem beauftragten Bestatter übergeben.

Baumbestattung
Bei dieser Bestattung wird die Asche in einer Urne an den Wurzeln eines Baumes im Wald – und somit mitten in der Natur – beigesetzt. Angehörige können Namen, Abschiedsworte oder Ähnliches an einer Tafel am Baum anbringen.
Seit Oktober 2022 gibt es den Naturfriedhof Ammersee in Greifenberg. Hier sind Baumbestattungen unabhängig vom Wohnort möglich. Für weitere Informationen könnt ihr uns gerne jederzeit kontaktieren.

Seebestattung
Einer Seebestattung geht immer eine Einäscherung voraus. Die „See-Urne“ wird außerhalb der Drei-Meilen-Zone in einem Meer eurer Wahl beigesetzt. Das schlichte seemännische Zeremoniell kann auf Wunsch auch im Beisein von Angehörigen ausgeführt werden. Eine Kopie der Seekarte mit exakter Positionsangabe der Urne sowie der Auszug aus dem Logbuch wird den Angehörigen übergeben.

Diamantbestattung
Bei der Kremierung eines erwachsenen Menschen können 2 bis 3 kg Asche entstehen. Für die Diamantbestattung ist nicht das Aschevolumen ausschlaggebend, sondern dessen Kohlenstoffgehalt, der mit hohem Druck und hoher Hitze gepresst wird.

Baumfrieden
Der „Baum des Lebens“ ist ein Symbol für die Fortsetzung des Lebens. Die Asche des Verstorbenen wird von den Wurzeln des Baumes aufgenommen, und die Idee, darin zu „leben“, erscheint vielen Menschen akzeptabel. Dies ist auch eine sehr persönliche Erinnerung an den Verstorbenen. Durch den „Baum des Lebens“ haben wir eine einzigartige Form der natürlichen Bestattung geschaffen, die uns von allen Fesseln befreit und direkt in den ewigen Kreislauf des Lebens zurückkehrt.

Oase der Ewigkeit
Der Friedhof liegt in der wunderschönen Natur der Schweizer Alpen, 1100 Meter über dem Meeresspiegel, mit herrlichem Blick auf Eiger, Mönch, Jungfrau und Thunersee. In dieser Umgebung könnt ihr auf natürliche Weise die Asche von euch selbst oder euren Lieben beisetzen lassen. Es sind verschiedene Bestattungsarten möglich.

Anonyme Einäscherung
Eine anonyme Einäscherung ist die Einäscherung eines Verstorbenen ohne namentliche Kennzeichnung und ohne Angabe des genauen Beisetzungsorts. Ein anonymes Urnengrab besteht meist aus einem Gemeinschaftsgrabfeld. Bei einer anonymen Urnenbeisetzung dürfen Angehörige nicht anwesend sein.
